Azubi-Recruiting: Azubi-Stellen erfolgreich besetzen | hunter
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Azubi-Recruiting: Die junge Generation erfolgreich erreichen und überzeugen

Für zahlreiche Branchen sind Auszubildende seit Langem unverzichtbar. In Zeiten des Fachkräftemangels und des “War for Talents” wird es für viele Arbeitgeber zunehmend attraktiver, mit Azubi-Stellen selbst Fachkräfte auszubilden, die dem Betrieb möglichst lange erhalten bleiben. Die tatsächliche Entwicklung bei der Besetzung von Auszubildenden-Stellen ist dem gegenüber jedoch rückläufig: Für Unternehmen wird es heutzutage immer schwieriger, Azubis zu gewinnen. So blieben in den vergangenen Jahren Hunderttausende Azubi-Stellen unbesetzt.

Umso wichtiger ist es in der modernen Personalgewinnung unter Berücksichtigung der Digitalisierung und des demografischen Wandels, sich gezielt mit dem Azubi-Recruiting zu beschäftigen, um mit den richtigen Maßnahmen die jungen Erwachsenen erfolgreich vom eigenen Unternehmen überzeugen zu können. Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen die wichtigsten Trends im Auszubildenden-Recruiting auf und erklären, worauf es im Umgang mit Generation Z wirklich ankommt!

Inhaltsverzeichnis

  1. Was versteht man unter Auszubildenden-Recruiting?
  2. Azubi-Zielgruppe erreichen: Wie tickt Generation Z?
  3. Die wichtigsten Azubi-Recruiting-Trends: Zeit für einen Strategiewechsel.
  4. Worauf kommt es im Bewerbungsmanagement an?

Definition: Was versteht man unter Auszubildenden-Recruiting?

Der Begriff Azubi-Recruiting ist mit dem demografischen Wandel stets geläufiger geworden, durch den es immer weniger Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt gibt. Zudem hat sich in den vergangenen Jahren ein Akademisierungstrend abgezeichnet. Auch die Corona-Krise zeigte ihre Auswirkungen, bleibt insgesamt jedoch nur ein Teil des Problems. Das Ergebnis der genannten Entwicklungen: weniger Ausbildungssuchende und damit weniger unterzeichnete Ausbildungsverträge. Laut den Daten im Berufsbildungsbericht 2021 ist in Deutschland im Jahr 2020 die Zahl der abgeschlossenen Arbeitsverträge im dualen System auf unter 500.000 gesunken — das erste Mal seit knapp 20 Jahren.

Dieser Umstand hat zur Folge, dass frühere Methoden — wie offene Ausbildungsstellen in der Zeitung auszuschreiben und auf Bewerbungen zu warten — veraltet und nicht mehr im gleichen Maße zielführend sind. Stattdessen ist gezieltes Azubi-Recruiting gefragt. Darunter sind alle Maßnahmen und Methoden durch Ausbildungsbetriebe zu verstehen, die der Gewinnung von Azubis dienen. Sie orientieren sich dabei stark an den Wünschen der angesprochenen Generation.

Diverses Azubi Recruiting

Azubi-Zielgruppe erreichen: Wie tickt Generation Z?

Aktuelle Schulabgänger gehören der sogenannten “Generation Z” bzw. “Gen Z” an. Daher ist es unvermeidbar, sich mit den Wünschen und Erwartungen dieser Zielgruppe auseinanderzusetzen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es gegenwärtige Schulabgänger zunehmend in die Städte zieht. Für Unternehmen in ländlichen Gebieten wird es daher stets schwieriger werden, Azubis zu finden. Auch die Entfernung zur Berufsschule spielt eine Rolle. Ist der Ausbildungsbetrieb zu weit entfernt, sinken die Chancen auf interessierte Bewerber.

Ein zentrales Thema im Azubi-Recruiting: Die Jugendlichen von heute sind mit den digitalen Medien aufgewachsen, weshalb ihre weitreichende Nutzung des Internets auch bei der Suche nach einem Ausbildungsberuf und einer Azubi-Stelle nicht aufhört.

Die wichtigsten Azubi-Recruiting-Trends: Zeit für einen Strategiewechsel

Azubi-Recruiting bedeutet heutzutage zum Großteil auch digitales Recruiting. Wir haben Ihnen im Folgenden die vielversprechendsten und effektivsten Azubi-Recruiting-Trends zusammengestellt.

Ausbildungsmarketing

Ob kreative Inhalte oder ansprechende Werbekampagnen in den sozialen Medien, ein authentischer Imagefilm auf der Karriereseite, ein aussagekräftiger Auftritt bei Karrieremessen oder die Einladung zum Tag der offenen Tür im Betrieb — das Ausbildungsmarketing sowohl online als auch offline und die damit verbundene Vorstellung des eigenen Unternehmens birgt Potenzial, das vor allem kleine und mittlere Unternehmen häufig unzulänglich ausschöpfen. Mit den richtigen Maßnahmen unterstützen Sie nachhaltig Ihre Employer Brand. Außerdem können bei diesem Aspekt des Azubi-Recruitings mehr leistungsstarke Azubis erreicht und vom eigenen Betrieb begeistert werden.

Candidate Relationship Management

Im Candidate Relationship Management geht es darum, möglichst frühzeitig mit der jungen Generation in Kontakt zu treten. Dafür bieten sich etwa relevante Ausbildungs- und Karrieremessen oder Informationstage in Schulen an. Nehmen Sie die Schüler in Ihren Talent Pool auf, um sie anschließend in regelmäßigen Abständen über die Vorzüge des Ausbildungsbetriebs und freie Ausbildungsplätze auf dem Laufenden zu halten. Auf diese Weise können Sie bei potenziellen Azubis bereits frühzeitig Interesse wecken und an Ihr Unternehmen binden.

Kandidatenbindung mit hunter

Newsletterfunktion

Erstellen Sie relevante Newsletter und schicken Sie die Mails mit geringem Aufwand an zielgruppenspezifische Verteilerlisten — und das alles zentral in der Software! Mit gekonntem E-Mail-Marketing sorgen Sie für einen hohen Wiedererkennungswert bei Ihrer Zielgruppe.

Digitalisierung

Die heutigen Ausbildungssuchenden sind in einer Welt mit digitalen Medien aufgewachsen, also Digital Natives durch und durch. Für die Jobsuche verwendet die Generation Z häufig das Smartphone, statt Laptop oder PC. An der Digitalisierung der Prozesse kommen Unternehmen langfristig nicht vorbei, wenn sie zukunftsfähig bleiben möchten. Gehen Sie fürs Azubi-Recruiting mit der Zeit, stellen Sie Jobausschreibungen online ein und erstellen Sie auf der Website eine ansprechende Karriereseite. Dabei sollte beides ebenfalls auf mobile Endgeräte ausgerichtet und optimiert sein. Auch der Bewerbungsprozess für Interessierte muss sich problemlos mit dem Smartphone oder Tablet durchführen lassen. Des Weiteren sollten die Möglichkeiten des Mobile Recruitings von Ausbildungsbetrieben vertieft in Erwägung gezogen werden.

Social Media

Schüler sind heutzutage besonders über Social Media zu erreichen. Setzen Sie im Rahmen des Azubi-Recruitings daher aufs Social Recruiting, um Ihre junge Zielgruppe über die Informationskanäle zu erreichen und auf sich aufmerksam zu machen, die sie tatsächlich benutzt. Zu den beliebtesten sozialen Netzwerken von Gen Z gehören YouTube, Instagram, Facebook, Snapchat und TikTok. Legen Sie sich eine wohlüberlegte Strategie zurecht, bevor Sie sich soziale Plattformen zunutze machen, damit Ihre Inhalte gut bei Ihrer Zielgruppe ankommen und ihre Wirkung zeigen können.

Ermöglichen praktischer Erfahrung

Angehende Auszubildende sind häufig verunsichert, was sie vom Ausbildungsberuf erwarten können und ob dieser das Richtige für sie ist. Der praktische Einblick in die Arbeitswelt ist bis heute Pflicht in den Schulen und damit eine gute Strategie im Azubi-Recruiting, um das Nachkommen zukünftiger Fachkräfte zu begünstigen. Vergeben Sie Schnuppertage oder Schülerpraktika als wertvolle Entscheidungshilfe bei Jugendlichen, die kurz vor dem Abschluss stehen. Durch den hautnahen Einblick in den Arbeitsalltag, ein angenehmes Arbeitsklima und sinnvolle Tätigkeiten können Sie so Schulabgänger für sich gewinnen.

Karriereseite & Stellenanzeigen: Konkrete Angaben und detaillierte Berufsinformationen

Bei Schulabgängern herrschen im Vergleich zu Berufserfahrenen mehr Untersicherheiten und Fragen zum Karriereweg. Daher sind detaillierte Informationen zur Ausbildung und dem anschließenden Beruf auf Karriereseite und in Stellenanzeigen im Azubi-Recruiting von zentraler Bedeutung. Beantworten Sie dabei am besten Fragen wie:

  • Was verbirgt sich hinter der Berufsbezeichnung? Was gehört zum Aufgabenbereich?
  • Wie ist der Ablauf der Ausbildung? Welche Inhalte und Phasen gibt es?
  • Wie sieht die Unternehmenskultur aus?
  • Welche Haltung hat der Betrieb zu Themen wie Chancengleichheit, Diversität und Umweltschutz?
  • Wie hoch ist Übernahmequote nach der Ausbildung?

Es ist weiterhin von großem Vorteil, auch die Entwicklungsperspektive aufzuzeigen. Kommunizieren Sie interessante Zukunftsaussichten, um die Schulabgänger für eine Ausbildung statt eines Studiums zu ermuntern.

Unterstützung bei ausbaufähiger Qualifikation

Sie treffen häufig auf Schulabgänger, die nicht passgenau Ihrem Profil entsprechen? Statt diese grundlegend abzulehnen, können Sie Kandidaten mit Schulungen und Weiterbildungen unterstützen, um sie auf das gewünschte Level zu heben. Nicht nur kreieren Sie sich damit geeignete Azubis mit den notwendigen Kompetenzen und Fähigkeiten für Ihr Unternehmen, sondern können Sie ebenfalls einen viel größeren Pool an jungen Leuten ansprechen. Gleichzeitig macht dieses besondere Angebot die Azubi-Stelle noch reizvoller für ambitionierte Bewerber.

Grafische Darstellung von Bücherregal

Worauf kommt es im Bewerbungsmanagement an?

Besitzen Schulabgänger Interesse am Ausbildungsplatz in Ihrem Unternehmen, sollte der an dieser Stelle beginnende Bewerbungsprozess im Azubi-Recruiting so hürdenlos und unkompliziert wie möglich ausfallen.

Übersichtliches Bewerbungsformular: Trotz Social-Media-Affinität der jungen Generation sollte auf Bewerbungen über soziale Plattformen oder im Videoformat lieber verzichtet werden. Stattdessen wünschen sich die jungen Bewerber leicht auszufüllende, kurze Online-Bewerbungsformulare, in denen sich die notwendigen Unterlagen direkt hochladen lassen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass das Formular auf allen Betriebssystemen und allen gängigen (mobilen) Geräten technisch einwandfrei funktioniert.

Persönliches Bewerbungsgespräch: Ist die Bewerbung überzeugend, folgt das Bewerbungsgespräch. Laut der Studie “Azubi-Recruiting-Trends” von u-form Testsysteme bevorzugen die meisten Befragten hierbei ein Face-to-Face-Gespräch vor Ort. Per Video-Call werde das Zwischenmenschliche vermisst und man könne sich nicht gleichermaßen zufriedenstellend präsentieren wie in einem persönlichen Interview

Rückmeldung: Holen Sie die junge Generation so gut wie möglich ab, indem Sie sie über die kommenden Schritte im Bewerbungsprozess aufklären und bekannt geben, wie lange die Kandidaten auf Ihre Rückmeldung warten müssen.
Tipp: Gerade im Ringen um die Besetzung von Ausbildungsplätzen sind schnelle Reaktionen gefragt, damit Ihnen andere Ausbildungsbetriebe potenzielle Azubis nicht “vor der Nase wegschnappen”. Ob Zusage oder Absage — lassen Sie die Bewerber zügig die Entscheidung wissen. Teilen Sie diese am besten persönlich und nicht über automatisierte Prozesse mit.

Erwartungshaltung: In der Bewerbungsphase des Azubi-Recruitings haben Sie die Chance, die Erwartungen der Bewerber auf den eigentlichen Arbeitsalltag und den Verlauf der Ausbildung zu managen. Denn nur, wenn anschließend eingehalten wird, was in Ausschreibung und Interview versprochen wurde, besteht die Möglichkeit, Ausbildungsplätze langfristig mit zufriedenen Azubis zu besetzen.

Höchste Effizienz im Azubi-Recruiting mit dem richtigen Tool

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