Active Sourcing: 10 Fakten für Recruiter | hunter
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Active Sourcing: 10 Fakten führen zum Erfolg

Der Wandel auf dem Arbeitsmarkt durch fortschreitende Digitalisierung und nicht zuletzt auch durch den Fachkräftemangel zwingt Unternehmen bereits seit einigen Jahren, ihre bisherigen Strategien zur Besetzung offener Stellen anzupassen und moderne Wege zu gehen. Das Active Sourcing ist dabei ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Recruiting-Strategie, um offene Positionen zügig zu besetzen, die Time-to-hire so effektiv zu reduzieren und vielversprechende Talente vor der Konkurrenz zu entdecken und für sich zu gewinnen. Heute gilt: Unternehmen bewerben sich um Talente, nicht umgekehrt.

Als langjährig erfahrener Anbieter der Recruiting-Software hunter mit nützlichen Funktionen fürs erfolgreiche Active Sourcing haben wir unsere Erkenntnisse zum Thema für Sie gesammelt und aufbereitet. Dabei ergaben sich 10 Fakten, mit deren Kenntnis Sie in kürzester Zeit die ideale Besetzung für eine vakante Position finden.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Active Sourcing: Die Bedeutung
  2. 10 Fakten: Wissenswertes über das Active Sourcing
  3. Vorteile des Active Sourcings im Recruiting

Active Sourcing: Die Bedeutung

Was ist Active Sourcing aber eigentlich genau? Die aktive Kandidatensuche ist zwar nicht neu und wurde auch schon vor der komplett vernetzten Welt und Social Media praktiziert, doch gerade diese Vernetzung eröffnet neue Möglichkeiten im Recruiting. Die zielgerichtete Suche, Identifizierung und proaktive, personalisierte Ansprache ausgewählter Kandidaten in Karrierenetzwerken und Online-Plattformen hat sich in den letzten Jahren als effektives Mittel zur erfolgreichen Personalgewinnung gezeigt. Aktive Personalbeschaffung meint also, im Gegensatz zu früher nicht mehr nur passive Inserate zu schalten und auf Bewerbungen zu warten, sondern aktiv in die Personalgewinnung einzutreten.

Das Active Sourcing lässt sich grob in fünf Phasen gliedern:

  • Strategie: Auswahl passender Kanäle und Entwicklung der geeigneten Kommunikation für die zu besetzende Stelle
  • Identifikation: Zielgruppe definieren und in den einzelnen Kanälen identifizieren
  • Kontaktaufnahme: individuelle Kandidatenansprache auf Basis eines zielgruppenspezifischen Anschreibens
  • Bewerbermanagement: Prüfung des Werdegangs, Führung von persönlichen Interviews vor Ort, per Telefon oder Videocall
  • Stellenbesetzung: Vertragsschluss mit dem passenden Talent

Warum Active Sourcing?

Neben der Eigenschaft eines modernen und effizienten Recruiting-Instruments durch gezielte Ansprache hat das Active Sourcing einen weiteren lohnenden Effekt: Mit jenen Kontakten, die im konkreten Fall nicht zur Besetzung der aktuell ausgeschriebenen Position führen, lässt sich der Aufbau von Talent-Pools für zukünftige Besetzungen realisieren. Der größte Vorteil besteht hier im langfristigen Kontakt zwischen Recruitern bzw. Unternehmen und Talenten und dem damit einhergehenden Aufbau von Vertrauen sowie einem steten Informationsaustausch. Insgesamt bietet das Active Sourcing also mehr Kontrolle über die eigenen Recruiting-Prozesse, verspricht höhere Erfolgschancen als die passive Suche und sorgt für nachhaltigeres Personalmanagement

10 Fakten: Wissenswertes über das Active Sourcing

1. Kandidaten wollen zielgruppenspezifisch angesprochen werden

Für erfolgreiches Active Sourcing ist die Definition der Zielgruppe und eine darauf zugeschnittene Ansprache unerlässlich. Dazu zählen die Wahl der passenden Plattform, die individuelle Bezugnahme auf berufliche Erfahrungen und Fähigkeiten sowie eine wertschätzende Kommunikation mit dem Kandidaten. Vielversprechende Talente erhalten wöchentlich mehrere Nachrichten von Recruitern, sodass es besonders im Erstkontakt darauf ankommt, aus der Masse herauszustechen. Zur Unterstützung können die Fachabteilungen Informationen zu Kriterien wie dem geeigneten Kandidatenprofil oder wichtigen Eckpunkten der Stellenbeschreibung liefern.

2. Für jede Zielgruppe geeignet

Im Prinzip eignet sich das Active Sourcing für alle Zielgruppen, die in Karriere- und Online-Netzwerken aktiv sind. Dennoch gibt es Berufsgruppen, bei denen die aktive Kandidatensuche besonders vielversprechend ist. So sind IT-Spezialisten und Ingenieure stark nachgefragt und Stellen für Unternehmen entsprechend schwierig zu besetzen, aber auch Kandidaten aus Vertrieb, Marketing, Personal oder Finanzen und Controlling sind geeignete Zielgruppen. Besonders relevant fürs Active Sourcing sind Positionen mit Berufserfahrung und fachlicher Expertise, aber auch Einstiegs- und Führungspositionen im mittleren Management können so erfolgreich besetzt werden.

3. Verschiedene Methoden führen zum Ziel

Für das Active Sourcing eignen sich unterschiedliche Methoden, die je nach Anforderungen an Talente gewählt und kombiniert werden können, um das Ziel zu erreichen. Beispiele für angewandte Active-Sourcing-Methoden sind das Profile Mining in sozialen Medien, die Boolesche Suche mit Operatoren in Suchmaschinen oder das Referral Sourcing, das sich auf Beziehungen zwischen potenziellen Kandidaten und Mitarbeitern konzentriert. Wer voll ins Active Recruiting einsteigen will, kennt alle verfügbaren Mittel und weiß, sie zielgerichtet einzusetzen.

4. Sourcing-Tools sind die ideale Unterstützung im modernen e-Recruiting

Sourcing-Tools für Recruiter, wie sie auch die hunter Software bietet, helfen dabei, den Aufwand zu meistern und jederzeit den Überblick zu behalten. Wie auch der hunterCV-EXTRACTOR scannen sie mittels CV-Parsing mehrere (Lebenslauf-)Datenbanken und sichten Profile in sozialen Medien und Netzwerken wie XING, LinkedIn oder Google for Jobs nach vorher definierten Kriterien. So ist die Chance, schnell passende Kandidaten für eine Stelle zu finden, deutlich höher als über die herkömmliche Suchmaske der jeweiligen Plattform. Zusätzlich helfen die Tools mit einem Ranking der Talente, sortiert nach Passgenauigkeit, bei der Priorisierung der Kontakte.

5. Active Sourcing ist nicht gleich Headhunting

Auch wenn zwischen dem klassischen Headhunting und dem Active Sourcing deutliche Parallelen sichtbar werden, gibt es Unterschiede. Sie bestehen in der Art der Ansprache und im Prozess selbst. Während Headhunter per Telefon arbeiten, geschieht die Kontaktaufnahme im Active Sourcing auf Online-Plattformen meist schriftlich per Nachricht und zu ausgewählten Personen. Hierfür ist die ausdrückliche Einwilligung des potenziellen Kandidaten zur Kontaktaufnahme erforderlich, die über entsprechende Profileinstellungen des Kandidaten gegeben ist. Zudem ist der Kreis der angesprochenen Personen durch die getroffene Vorauswahl kleiner, größtmögliche Transparenz in Bezug auf das Unternehmen und die betreffende Position sollte schon im ersten Anschreiben Priorität sein. Dabei helfen auch das frühe Angebot eines unverbindlichen Kontakts zum Fachbereich, um Vertrauen zu schaffen und sich als interessanter Arbeitgeber in Stellung zu bringen.

Beim Headhunting und telefonischer Direktansprache ist all dies eher nicht der Fall. Hier werden zunächst Zielfirmenlisten erstellt, die Unternehmen mit potenziell interessanten Mitarbeitern für eine zu besetzende Stelle enthält. Im Gegensatz zum Active Sourcing weiß der Headhunter zunächst nicht, nach wem er eigentlich sucht und fragt sich sozusagen bis zum richtigen Ansprechpartner durch. Für den Headhunter gilt es nun, diesen von einem Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber zu überzeugen. Im Prinzip ist das Active Sourcing also die digitale Weiterentwicklung der herkömmlichen Mitarbeitergewinnung über Headhunter.

6. Datenschutz im Active Sourcing ist kein (großes) Problem

Das Active Sourcing ist auch in Zeiten der EU-DSGVO mit etwas Know-how und der richtigen Software zur Unterstützung kein Problem. Mit den richtigen Tools lässt sich die nötige Zustimmung zur Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten ganz einfach einholen. Nutzen Sie beispielsweise hunter, gelingt dies mit der Funktion hunterPRIVACY auf verlässliche Weise mittels Double-Opt-In-Verfahren. So werden die Vorgaben der DSGVO im Recruiting jederzeit eingehalten.

7. Keine Antwort ist auch eine Antwort

Wer im Active Sourcing erfolgreich agieren will, beschränkt sich beim Erstkontakt auf eine einmalige Ansprache. Bleibt eine Antwort aus, bekundet dies Nichtinteresse und ist daher als indirekte Aussage zu werten, dass ein tiefergehender Kontakt nicht erwünscht ist. Den Kandidaten sollte allerdings bis zu 7 Werktagen Zeit eingeräumt werden, auf Nachrichten zu reagieren, bevor sie von der Liste gestrichen werden. Gerade bei Talenten mit hohem Potenzial ist davon auszugehen, dass sich verschiedene Recruiter für die Person interessieren und eine entsprechende Anzahl an Nachrichten vom Kandidaten gesichtet und ggf. beantwortet werden muss.

8. Strategie hinterfragen erhöht die Erfolgschancen

Liegt die Quote der zustande gekommenen Kontakte dauerhaft unter 50 Prozent, sollte die eigene Strategie hinterfragt und auf mögliche Mängel geprüft werden. Mögliche Fehlerquellen können beispielsweise eine zu oberflächliche Ansprache, eine nicht genau definierte Zielgruppe oder die falsche Wahl geeigneter Kanäle sein. Mit Blick auf die geforderte individuelle Ansprache gilt es, Antworten auf die Frage zu finden, wie das Interesse des Talents geweckt werden kann.

9. Active Sourcing funktioniert auch analog

Vielversprechende Talente sind nicht nur online unterwegs, sondern auch auf Karrieremessen, Konferenzen, Seminaren und ähnlichen Events anzutreffen. Ein weiterer Vorteil liegt hier auf der Hand: Im unverbindlichen, aber persönlichen Gespräch werden erste Informationen ausgetauscht und ein greifbarer Kontakt hergestellt. Zudem können Recruiter davon ausgehen, dass anwesende Talente offen für den beruflichen Austausch sind. Umgekehrt sind auf den Veranstaltungen aber auch entsprechend viele Recruiter unterwegs, sodass auch hier mit einer durchdachten Strategie, gutem Employer Branding und Fingerspitzengefühl vorgegangen werden muss.

10. Erfolg durch Studien belegt

Verschiedene Studien zeigen, dass die aktive Vorgehensweise im Recruiting eine effektive Art der Personalgewinnung ist. So hat das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, das regelmäßig Studien zu Recruiting-Themen anfertigt, auch für das Jahr 2020 entsprechende Daten erhoben. Demnach sind 8 von 10 Unternehmen unter den Top 1.000 aktiv auf der Kandidatensuche, wenn eine freie Stelle schwer zu besetzen ist. Insbesondere IT-Unternehmen setzen dabei auf das Active Sourcing, für bereits ein Viertel der offenen Stellen werden Talente auf diese Weise rekrutiert - Tendenz steigend.

Vorteile des Active Sourcings im Recruiting

Zusammengefasst bietet das Active Sourcing im Recruiting eine effiziente Möglichkeit, im digitalen Bereich gezielt nach der idealen Besetzung für eine Stelle zu suchen. Neben den genannten Fakten ergeben sich weitere Vorteile im Vergleich zur herkömmlichen Vorgehensweise im Recruiting:

  • Die aktive Suche nach Kandidaten erhöht die Chancen, Talente vor der Konkurrenz zu entdecken.
  • Das Active Sourcing ist kostengünstiger als Werbeanzeigen in einschlägigen Medien, der nötige Zeitaufwand zahlt sich also aus.
  • Der Aufwand zur Besetzung einer vakanten Stelle kann mit klug gewählten Methoden deutlich geringer ausfallen.
  • Auch wenn ein Kandidat nicht in einen Bewerber umgewandelt wird, lohnt sich der langfristige Kontakt für den Aufbau von Talent-Pools für zukünftige Stellenausschreibungen.
  • Das Active Sourcing ist auch für Menschen auf Jobsuche ein Gewinn, denn das Schreiben von Bewerbungen oder das lästige Ausfüllen von Online-Formularen entfällt.

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