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Interview mit Gerhard Schickel

Herr Schickel, wie sind Sie seinerzeit von fecher rekrutiert worden?

Über das persönliche Netzwerk. Ich lernte den Firmengründer Eberhard Fecher damals über Bekannte kennen und wir tauschten noch ganz klassisch unsere Kontaktdaten - also die Telefonnummern - aus.

Er kam auf mich zurück, als er für eines der ersten großen Projekte der Firma fecher in den späten 80ern einen Softwareentwickler mit speziellen Datenbank-Kenntnissen suchte. Ich blieb bei fecher und übernahm im Jahr 2000 schließlich den Geschäftsbereich Recruitment Solutions mit der zu der Zeit noch kleinen Software "Hunter NT".

Wie hat sich die Personalsuche seitdem verändert?

Gute Kontakte helfen nach wie vor, und zwar auf beiden Seiten. Im Gegensatz zu früher können wir diese Beziehungen heute mit moderner Technologie aber natürlich viel besser darstellen und managen.


Gerhard Schickel, Head of Recruitment Solutions bei fecher

Die Herausforderungen im Recruiting haben sich in den letzten Jahren allerdings deutlich verändert: Wirtschaftliche Schwankungen in den Branchen, die Globalisierung und der demografische Wandel sorgen heute für wesentlich mehr Bewegung auf dem Arbeitsmarkt als früher. Einerseits werden viele Unternehmen geradezu mit Bewerbungen überschwemmt, sobald sie eine Stelle ausschreiben und andererseits verzeichnen manche Branchen einen regelrechten Fachkräftemangel.

Hinzu kommen die beruflichen Netzwerke der heutigen Zeit, die den "Kandidaten-Markt" nicht nur für die Personalberater transparent machen und auch die Ausschreibungs-, Bewerbungs- sowie generellen Möglichkeiten des Internets, die vieles erleichtert haben, aber eben auch Schwierigkeiten aufwerfen. 

Wo liegen denn diese Schwierigkeiten? Und wie könnte eine Software helfen?

Zum einen ist die Hürde, sich zu bewerben über die heutigen elektronischen Medien deutlich gesunken. Zahlreiche Kandidaten mailen Standardbewerbungen serienweise an suchende Unternehmen oder tragen sich auf Bewerbungsplattformen ein – durchaus auch nur, um einmal den eigenen Marktwert zu testen. Der daraus resultierenden Datenflut Herr zu werden, kostet Unternehmen leider viel Zeit und Geld; außer sie haben eine Software im Einsatz, mit der die Masse an Daten beherrscht werden kann.

Insgesamt bietet das Internet heute doch eine unüberschaubare Fülle an Informationen und Möglichkeiten, wo man Kandidaten suchen und finden kann. Finden kann man letztendlich alles, man muss nur wissen wie – und die Informationsvielfalt muss auch gut gemanagt werden können: Einmal gefundene Informationen sollten an einer zentralen Stelle dokumentiert und auch einfach wiedergefunden werden. Die richtige Software muss auch hier unterstützen können.

Zuletzt ist das Aufbrechen alter Strukturen in der Arbeitswelt durch das World Wide Web auch nicht zu unterschätzen. Die Recruiting-Spezialisten eines Unternehmens sind verteilt auf mehrere Standorte, arbeiten im Homeoffice oder von unterwegs. Das macht eine Software nötig, die eine standortübergreifende Zusammenarbeit unterstützt, indem alle Mitarbeiter von überall aus auf ein zentrales System zugreifen können.

Was unterscheidet hunter von anderen Lösungen?

hunter gibt es seit fast 20 Jahren und wird stetig weiterentwickelt, um sich den ständigen Veränderungen im Recruiting immer wieder erfolgreich zu stellen. Das ist kein banales Argument - wir haben schließlich schon so einige Softwarelösungen kommen und gehen sehen.

Weiteres besonderes Merkmal der Software ist, dass sie einen vollständig integrierten Such- und Kommunikationsprozess ermöglicht: Jeder am Bewerbungsprozess Beteiligte kann die für ihn wichtigen Informationen angezeigt bekommen, denn hunter berücksichtigt die unterschiedlichen Sichtweisen auf das Such- und Auswahlverfahren. So können Personalberater ihren Auftraggebern über das hunter®CLIENTCENTER Einblick in den aktuellen Projektstatus oder interessante Bewerberprofile geben. Über das hunter®JOBCENTER und eine weitgehend automatisiert geregelte Kommunikation bleiben dagegen Kandidaten über den aktuellen Stand eines Bewerbungsverfahrens informiert.

Außerdem ist hunter überaus flexibel. Durch die reichhaltige Auswahl an optionalen Modulen kann der Personalberater jederzeit Funktionalitäten, die er benötigt, hinzubuchen. Ebenso flexibel sind die Bereitstellungsmöglichkeiten: hunter gibt es auf dem eigenen Server, als Online-Lösung auf dem Server eines Hosting-Partners oder auch in der Microsoft-Cloud.